Flughafen X-Rays sind für das Aussortieren von Kleidung nicht geeignet

new02 Weltweit werden X-Ray Maschinen an Flughäfen zur Findung unerwünschter und versteckter Objekte in Taschen in Anspruch genommen und weißen eine solide Performance dar. Jedoch ist diese aufgrund fehlender Software zur Interpretierung der eingescannten Objekte, vollkommen vom Mitarbeiter am Display abhängig.

Das schwedische Unternehmen TvNo Textil Service bestätigte dieses. Sie investierten ebenfalls in eine X-Ray Maschine wie wir sie vom Flughafen kennen, um Stifte und andere Objekte wie Nadeln und Messer in Kleidung ausfindig machen zu können und somit herkömmliche Verfärbungen durch Tinte an Kleidung und Stichverletzung durch Nadeln bei den Mitarbeitern zu vermeiden.

„Seit dem Kauf unserer X-Ray Maschine, war es und möglich die Anzahl an Stichverletzungen um 50 Prozent zu senken. Natürlich möchten wir dieses wenn möglich noch weiter reduzieren. Eine weitere Herausforderung stellen die Plastikstifte dar, da diese auf dem Display nicht zu erkennen sind“, erzählt Produktingenieur Anders Ohlsson, der uns mit seinen zwei Kollegen an der Hvidkærvej in Odense besucht haben.

 

Das Display erfordert konstante Achtsamkeit  

TvNo Textil Service stellt ganze 12 Arbeitskräfte in der Sortieranlage ein und im Laufe jedes Arbeitstages gehen 24.000 Kleidungsstücke durch die X-Ray Maschine. Obwohl Anders Ohlsson nicht an der Effizienz seines Personals bei TvNo zweifelt, erkennt an, dass das Arbeiten an der X-Ray Maschine sehr mühsam sein kann:

„Es sitzt immer eine Person vor dem Display. Die Maschine weißt keine Kleidungstücke automatisch zurück und kann daher auf langer Sicht sehr anstrengend sein.“ sagt Anders Ohlsson. Währenddessen, beobachtete er einen neuen Durchlauftest in dem die klassischen Probleme in der Wäscherei TvNo wie Stifte, Kreditkarten und Markers durch die X-Ray Maschine von Inwatec laufen, um zu sehen, ob die Objekte durch die Computer-Algorithmen erkannt und zurückgewiesen werden können.

„Nicht nur Stifte beschädigen unsere Kleidung. Lippenbalsame sind in der Winterzeit ebenfalls eine große Herausforderung für uns. Es ist uns nicht möglich diese mit dem bestehendem X-Ray System zu erkennen. Durchläuft ein Lippenbalsam die Waschmaschine und den Trockner, hinterlässt es Fettlecken an der Kleidung. Wir besitzen die Mitteln Fettflecken zu behandeln und zu entfernen, jedoch ist es uns nicht immer möglich die Fettflecken ausfindig zu machen bevor sie an den Kunden gelangen, was dann zu spät wäre,“ erklärt Anders Ohlsson.

 

Kostspielige Fehler können minimalisiert werden

new04Der Kauf einer neuen Maschine erfordert das Investieren in Engineering, Logistik und Schulung. Jedoch ist dem Vorsitz der TvNo bewusst, dass die Kapitalrendite sich angemessen schnell realisiert lässt. Diese Einsicht führte die Drei-Mann-Delegation nach Odense.

„Wir stellen fest, dass wir immer noch schätzungsweise 25.000 Euro im Jahr für den Ersatz von Kleidung mit Fettflecken zahlen. Hinzu kommen noch die damit verbundenen administrativen Kosten, “ sagt Anders Ohlsson.

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