Die Zukunft rückt ein Stück näher nach Whangarei

Die Zukunft der industriellen Wäscherei hängt von Robotern und Automatisierung ab, und schließlich werden alle Akteure auf dem Markt in diese Richtung gehen müssen. So lautet die Prognose von Steve Baker, General Manager von Apparelmaster, Whangarei aus der gleichnamigen neuseeländischen Stadt.

„Wir müssen an ein Geschäftsmodell denken, das die Investitionen unterstützt, aber ich bin sicher, dass die nächsten wichtigen Schritte in unserem Geschäft darin bestehen, die physische Arbeit zu reduzieren und die interne Logistik in den industriellen Wäschereien zu automatisieren. Den ganzen Tag über Behälter und Wagen durch die Gegend zu schieben und Wäschestapel von einem Ort zum anderen zu transportieren, ist keine effiziente Arbeit für das Personal“, sagt Steve Baker.

Kürzlich reiste er zusammen mit einer Gruppe gleichgesinnter Kollegen und Vertretern von JENSEN und Inwatec durch Deutschland, Belgien, Norwegen und Dänemark, um zu sehen, wie die neuesten Maschinen in anderen Wäschereien eingesetzt werden. Steve Baker ist zuversichtlich, dass es auch in seinem Geschäft Potential für Verbesserungen gibt.

„Für uns ist die Reise von Neuseeland nach Europa ein Blick in die Zukunft und hilft uns, unsere Geschäftsentscheidungen mit bestimmtheit zu treffen. Es könnte leicht passieren, dass wir nicht über den Tellerrand unserer Insel hinausschauen, um unsere Geschäftsmöglichkeiten zu maximieren, wenn wir zu Hause im Südpazifik blieben und nichts von den besten Wäschereien der Welt lernen würden“, erzählt Steve Baker.

Neue Maschinen eröffnen neue Möglichkeiten

„Seit einigen Jahren verfolge ich die Entwicklung der neuen Technologie mit Röntgenscannern, Robotern und automatischer Sortierung bei Inwatec. In der perfekten Welt würden wir sofort in eine vollautomatische Produktionslinie investieren, aber wir müssen noch einige Kalkulationen machen und die Kosten-Nutzen-Gleichung für unsere Unternehmensgröße messen“, räumt der Geschäftsführer ein.

Apparelmaster Whangarei befindet sich im nördlichsten Teil Neuseelands und bedient das Gebiet auf der Inselspitze von „Cape Reinga“ bis zum nördlichen Rand der Stadt Auckland. Den Kunden werden verschiedene Lösungen zur Vermietung von Arbeitskleidung und Linnen angeboten.

Die 80 Mitarbeiter kümmern sich im Mietservice um alles, was das Sortieren, Waschen, Reinigen und Reparieren sowie die Abholung und Auslieferung der Wäsche umfasst. Steve Baker glaubt, dass er die verfügbaren Hände durch den Einsatz neuer Technologien besser nutzen kann: „Unsere Firma ist nicht so groß, da wir 65 Tonnen pro Woche produzieren. Heute arbeiten wir allerdings 10 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Ein Upgrade in unserer Produktionsstätte würde es uns leichter machen, neue Projekte anzunehmen ohne teure Nachtschichten zu machen“, sagt er.

Physische Aufgaben werden allmählich abgebaut.

Neben der möglichen Effizienzsteigerung ist Steve Baker auch sehr daran interessiert, die Arbeitsbedingungen bei Apparelmaster Whangarei für die Mitarbeiter attraktiver zu gestalten. „Die Vorschriften in Europa sind strenger als in Neuseeland, aber ich denke, dass wir Lösungen finden müssen, wie wir all die schweren manuellen Aufgaben in Zukunft loswerden können. Glücklicherweise bin ich mir sicher, dass die Technologie an einen Punkt kommt, an dem dies möglich sein wird.“

„Wir haben viel körperliche Arbeit in unserer Wäscherei, und es ist hart und ermüdend. Dies ist nicht gefährlich, aber es ermüdet unsere Angstellten, daher sin Automatisierung und Roboter von Nöten, um die Wäscherei zu einem besseren Arbeitsplatz zu machen“, sagt er.

 

Vraa Dampvaskeri konzentriert sich auf Innovation und Automatisierung

Robotertechnologie, viel Automatisierung und innovative Nutzung aller auf dem Markt befindlichen Technologien. Das sind die Zutaten in der Rezeptur, die dem Familienunternehmen Vraa Dampvaskeri eine Position als eine der führenden industriellen Wäschereien in Dänemark gesichert hat. Der Hauptsitz befindet sich im nördlichsten Teil von Dänemark in der Stadt Vrå, aber mit Niederlassungen in Aarhus, Fredericia und Køge beliefert die Vraa Dampvaskeri Kunden im ganzen Land sowie in Norddeutschland und im südlichen Teil von Schweden.

Laut CEO Jørgen Rasmussen erklärt sich der Erfolg des Unternehmens zu einem großen Teil dadurch, dass seit der Gründung im Jahr 1956 der starke Wille vorhanden ist, in neue Technologien zu investieren, um die Produktion so effizient wie möglich zu gestalten.

„Bei Vraa Dampvaskeri haben wir Innovation und Automatisierung im Blut. Zum Beispiel haben wir seit 1991 unsere Kleidung mit Chips ausstatten lassen, und 1997 haben wir unsere automatische Sortieranlage in Betrieb genommen. Wir waren immer auf der Suche nach Verbesserungen unserer Produktionslinie im Allgemeinen und insbesondere im Bereich der Automatisierung“, sagt Jørgen Rasmussen, der kürzlich in ein Inwatec-System investiert hat, das die Handhabung der verunreinigten Wäsche weiter verbessern wird.

„Die neuen Automatisierungsoptionen mit einem Roboter und einem Röntgenscanner haben es uns ermöglicht, die Anzahl der Mitarbeiter in der Sortierung von verschmutzten Standorten zu reduzieren und es uns ermöglicht, einige Hände freizugeben, die wir für etwas anderes verwenden können. Obwohl wir viele Prozesse im Laufe der Zeit automatisiert haben, ist unser Team weiter gewachsen – jetzt sind es einfach andere Aufgaben, die gemacht werden“, sagt Jørgen Rasmussen, der das Familienunternehmen mit seinen beiden Söhnen Thomas und Martin Rasmussen sowie seiner Tochter Stina Rasmussen, welche als CSR-Managerin arbeitet.

Martin, Stina, Thomas und Jørgen Rasmussen

Leere Taschen in der Lebensmittelindustrie gefordert
Mit dem neuen Inwatec-Setup, das an die bestehende Sortieranlage angeschlossen wird, trennt ein Roboter die Kleidungsstücke Stück für Stück, bevor ein Röntgengerät nach Fremdkörpern sucht, die in den Kleidungsstücken vergessen wurden. Wenn etwas gefunden wird, wird das Kleidungsstück automatisch ablegehnt und zur weiteren Inspektion geleitet. Diese Lösung trägt dazu bei, dass Vraa Dampvaskeri auch seine Position als Dänemarks größter Lieferant von Bekleidung für die Lebensmittelindustrie behaupten kann.

„Wir haben viele Kunden in der Lebensmittelindustrie, für die der Schwerpunkt auf der Vermeidung von Fremdkörpern in den Kleidern liegt. In diesem Zusammenhang war es für uns selbstverständlich, in ein Röntgensystem zu investieren, mit dem wir diese Nachfrage bedienen können“, sagt Jørgen Rasmussen, dem es auch zugute kommt, wenn Fremdkörper in der Wäsche vermieden werden.

„Mit der Röntgenlösung können wir die Verwaltungskosten reduzieren, die entstehen, wenn unentdeckte Stifte und ähnliches Kleidungsstücke und Wäscheladungen ruinieren. Gleichzeitig ist es wichtig, dass in unserem Arbeitsumfeld der direkte Kontakt mit der Wäsche minimiert wird“, erklärt der Direktor weitere Vorteile des Systems.

 

Zukünftige Lösungen benötigen Daten
Jørgen Rasmussen und seine Söhne in der Vraa Dampvaskeri sind noch lange nicht fertig mit ihrer Entwicklung. Einer der nächsten Schritte wird darin bestehen, die Möglichkeiten zur Verfolgung des einzelnen Wäschestücks zu nutzen.

„Kürzlich haben wir damit begonnen, mit UHF-Chips zu arbeiten, was wir tun, um so viele Daten wie möglich im Wäschekreislauf zu erhalten, und weil wir damit unseren Lagerbestand verfolgen können. Auf diese Weise müssen wir nur in neue Textilien investieren, die wir wirklich brauchen“, sagt Jørgen Rasmussen, der sieht, dass das Tracking weitere wirtschaftliche Vorteile bietet.

„Im Bezug auf die Wirtschaft ist die Sammlung und Nutzung von Daten auch ein wichtiger Teil der zukünftigen Wäscherei. Wenn wir Vereinbarungen mit den Kunden treffen, dass sie die Ärmel herunterrollen und ihre Taschen leeren sollen, erinnern sie sich nicht immer daran. Wenn wir aber jedes einzelne Kleidungsstück verfolgen können, können wir auch erkennen wer es vergessen hat und den Betreffenden zum Beispiel eine Nachricht schicken, dass sie es besser machen müssen, wenn sie nicht extra für diesen Service bezahlen wollen“, fügt Jørgen Rasmussen hinzu.


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Augenmerk auf den besten Service bei Huebsch

Jim Vaudreuil – Präsident und CEO bei Huebsch Services

In der 126 Jahre alten Firma ‚Huebsch Services‘ mit Sitz in Eau Claire, Wisconsin, USA, werden fortwährend Anstrengungen unternommen, um alle Kunden zufrieden zu stellen. In dem Interesse aktuelle Prozesse zu aktualisieren, hat der Präsident und CEO Jim Vaudreuil Inwatec in Dänemark besucht.

„Ich denke, die Entwicklung von Technologien beschleunigt sich immer weiter und schafft daher auch viele neue Möglichkeiten. Ich sehe, dass eine Menge der Probleme, mit denen wir heute konfrontiert sind, mit der verfügbaren Technologie gelöst werden können: Besonders die UHF-RF-Chips finde ich vielversprechend. Den neuen Mattenroller, den wir bereits haben, möchten wir mit UHF-Readern modifizieren, sodass wir zusätzliche Sortierung vornehmen können“, sagt Jim Vaudreuil.

Huebsch Services verwendet das Tracking bereits auf verschiedene Arten und aus diesem Grund steht die Implementierung eines fortschrittlichen Chiplesersystems auf der Prioritätenliste ganz oben:

„Wir verfolgen jedes Kleidungsstück als ein einzige Posten. Wir nutzen die Chips, um unser Inventar zu verfolgen. Wir verwenden es zum Beispiel, um unsere versprochene Qualität sichern zu können. Erhält der Kunde genau das, was er bekommen soll und wann? Und es hilft uns auch, unsere Kosten im Auge zu behalten“, erklärt er.

 

Jim Vaudreuil mit der HURRICANE Mattenrollmaschine

Kontinuierliches Streben nach Verbesserungen

Huebsch Services hat eine lange Geschichte hat und viele Kundenbeziehungen gehen fast schon Jahrzehnte in die Vergangenheit zurück. Dennoch ist sich Jim Vaudreuil sicher, dass es notwendig ist, die Entwicklung der Maschinen, die in der Produktion verwendet werden, immer im Auge zu behalten.

„Wir mögen uns selbst als Innovatoren sehen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir das wirklich sind. Wir sind nie glücklich mit dem, was wir haben, und wir wissen, dass wir uns immer noch verbessern können. Wir versuchen daher ständig nach Lösungen, uns zu verbessern. Ich denke, Innovation ist auch, die Technologien zu nutzen, die verfügbar sind. Und so machen wir es. Fast alle Technologien könnten auch von jedem unserer Wettbewerber genutzt werden. Also kommt es darauf an, wie du sie nutzt, um einen Wettbewerbsvorteil zu haben“, fährt er fort.

Huebsch Services achtet sehr auf ein hohen Service-Level und deshalb besuchte Jim Vaudreuil Dänemark; Auf der Suche nach den besten Möglichkeiten, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden zu unterstützen.

„Ich denke, wir haben gewisse Vorteile, weil wir ein kleineres Unternehmen sind. Wir sind daher sehr praxisnah und wir machen die meiste Entwicklungsarbeit. Ich denke, wir haben einen Vorteil darin. Wir sind vielleicht ein bisschen näher am Kunden und daher näher an seinen Problemen. Ich bin mir sicher, dass das Unternehmen der Zukunft spezialisiert sein muss, und ich denke, es muss einige der neueren Technologien nutzen. Deshalb bin ich hier. Wir haben schon seit einigen Jahren eine Partnerschaft mit Inwatec. Wir mögen die Inwatec-Produkte sehr, und wir sind in der Lage, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das in der Technologie führend ist – und was ist dann schon ein 10-stündiger Flug?“, sagt er und lächelt.


Sehen Sie sich das vollständige Interview mit Jim Vaudreuil an:

Weitere Informationen zu allen Inwatec-Maschinen für die Handhabung von Matten finden Sie hier.

MåtteXpressen: Investitionen waren erforderlich, um weiter wachsen zu können

Das ausführliche Interview und Videos des Setups bei MåtteXpressen finden Sie am Ende dieses Artikels.

Im Spätherbst 2017 hat die dänische Matten-Service-Firma MåtteXpressen aus der Stadt Køge ihre Produktion komplett erneuert. Die bisherige Ausrüstung wurde mit einer brandneuen und hochautomatisierten Produktionslinie ausgetauscht.

CEO Benjamin Rasmussen

Der Grund für den Schritt der Erneuerung war einfach: Große Erfolge aus dem Vertrieb zwangen CEO Benjamin Rasmussen dazu, den Maschinenpark genau unter die Lupe zu nehmen.

"Nach 14 Jahren konstanten Wachstums haben wir ein Maximum für unsere Produktion erreicht, also mussten wir über neue Lösungen nachdenken. Wir arbeiteten 24 Stunden am Tag und vier Tage die Woche, einen Tag mit zwei Schichten und dann hatten wir auch noch Wochenendarbeit. Es gab keine Möglichkeit, unser Wachstum fortzusetzen, wenn wir nicht über Lösungen nachdenken, wo wir effizienter arbeiten und in kürzerer Zeit mehr waschen können", berichtet Benjamin Rasmussen von den Gedanken, die er hatte, bevor er in sein neues Setup investierte.

Produktionsmenge pro Stunde verdreifacht

"Als wir mit dem alten System gewaschen haben, hatten wir zwei Angestellte auf der Wäscherei-Seite. Sie arbeiteten sowohl beim Einladen, als auch beim Sortieren und Rollen der Matten. Sie haben ungefähr 500-600 Kilo pro Stunde gewaschen. Heute haben wir auch zwei Angestellte im Team, aber sie können 1500-1600 Kilo pro Stunde bewältigen", erklärt Benjamin Rasmussen.

"Das bedeutet, dass wir mit der gleichen Arbeit dreimal so viele Kilo Matten waschen. Anstatt 24 Stunden pro Tag zu produzieren, können wir das innerhalb von acht Stunden erledigen. Dadurch konnten wir zwei Drittel unserer Mitarbeiter auf der Wäscherei-Seite einsparen."

Das neue System beinhaltet ein Inwatec-Setup mit einem Inlet Buffer und einem Mat Carousel, welche die Matten einmal auf der schmutzigen und dann auf der sauberen Seite puffern. Schließlich hat MåtteXpressen einen Hurricane Mattenroller mit einem automatischen Sortiersystem, das nach Größe und Länge der Matten sortiert, bevor diese dann in das Lager gebracht werden.

Das automatische Puffersystem für Matten unterstützt die Sortierung von Matten anhand z.B. Material, wie Nylon und Baumwolle. Der Puffer kann dann bis zu 16 Wasch-Chargen verschmutzter Matten von jeweils 100 kg lagern.

Schnelle Amortisation und neue Wachstumsperspektiven

Insgesamt wird der gesamte Prozess nun von zwei Personen gleichzeitig durchgeführt, und Benjamin Rasmussen ist sich sicher, dass die Investition neues Wachstum ermöglichen und sich in kurzer Zeit amortisieren wird.

"Wir haben vorsichtig berechnet, dass wir eine Amortisationszeit von acht Jahren haben, aber ich bin mir sicher, dass es ein bisschen schneller gehen wird. Wir haben die Amortisation relativ zum aktuellen Umsatz festgelegt, und da wir ein Wachstum von 4-5 Prozent pro Jahr erwarten, werden wir eine schnellere Amortisationszeit haben", meint er.

Die Einsparungen sind besonders in Gas, Strom und Wasser aufgrund des verkürzten Arbeitstages und in geringeren Ausgaben für die Crew zu finden.

"Wir mussten uns von einigen unserer Wäschereiarbeiter verabschieden, was natürlich eine Herausforderung sein kann, aber diejenigen, die noch hier sind, freuen sich darauf, dass sie nicht mehr so ​​viele anstrengende Prozeduren haben. Ich konnte den Effekt bisher noch nicht sehen, aber ich bin mir sicher, dass wir nicht die gleichen Fluktuation bei unseren Mitarbeitern haben werden, da wir jetzt weniger mühsame Arbeit haben", berichtet Benjamin Rasmussen.


Schauen Sie sich das vollständige Interview mit dem CEO von MåtteXpressen, Benjamin Rasmussen, an:

Das vollständige Setup bei MåtteXpressen:

Funktionsweise des Puffersystems für Matten:


Hier finden Sie Produktdetails zu den jeweiligen Komponenten der Produktionslinie von MåtteXpressen:

Automatisches Puffersystem für Matten - Matten-Karussell - Hurricane Mattenroller - Mattensortierband - Rollwagen

Liebhardt: Röntgenmaschine verhindert weitere Maschinenschäden durch Fremdkörper

Nägel, Schrauben und Werkzeuge haben die Waschmaschinen der deutschen Wäscherei Textilservice Liebhardt GmbH & Co. KG aus Biberach in den vergangenen Jahren erheblich beschädigt. Die Investition in ein Röntgensystem von Inwatec hat das nun deutlich verändert. Gerade wurde die Maschine von Liebhardt mit einer neuen Software mit künstlicher Intelligenz aufgerüstet, um die Fehlerquote weiter zu reduzieren.

Für die Geschäftsführerin Eva Löffelhardt besteht kein Zweifel daran, dass Wäschereien in der Zukunft einen erhöhten Automatisierungsgrad benötigen, um mit dem Markt Schritt zu halten und die besten Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter zu gewährleisten.

„Wir haben etwa 85 Mitarbeiter im Betrieb, und unsere Schwerpunkte sind die Berufskleidung, die Blauware, sowie die Weißware, aber wir machen auch Hotellerie und Kliniken. Neue Technologien wie Inwatecs Röntgenmaschine helfen unserem Unternehmen aktiv am Markt zu bleiben,“ erklärt Eva Löffelhardt. „Durch die Investition in neue Technologien erwarten wir, dass die Arbeit für unsere Mitarbeiter einfacher wird und wir unseren Kunden weiterhin hohe Qualität liefern.”

Wäschereien der Zukunft

Seit 2015 führt Eva Löffelhardt den im Jahre 1936 gegründeten Familienbetrieb und ist sich sicher, dass sich die Wäschereien der Zukunft sehr verändern werden: „Die Wäschereibranche braucht dringend Innovationen: Das können wir mit modernen und innovativen Roboter-Lösungen erreichen. Die Wäschereien haben in diesem Bereich einen sehr großen Nachholbedarf.”

Frau Löffelhardt begrüßt besonders, dass Pannen durch lose Schrauben, Nägel und in den Taschen versteckte Werkzeuge die Waschmaschinen nicht mehr stoppen. Außerdem kann die Ware durch vergessene Kugelschreiber nicht mehr unbrauchbar werden. Ebenso wertvoll ist für sie die Tatsache, dass sich die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter im Familienunternehmen verbessert haben:

„Ich denke auch sehr viel über die Gesundheit der Mitarbeiter nach: Es gibt viele sich wiederholende Bewegungen in einer Wäscherei, und ich war unglaublich glücklich, diese Aufgaben zu verringern. Die Mitarbeiter sind auch begeistert von der neuen Technologie und sie sind stolz darauf, in einem Unternehmen zu sein, das in moderne Technologie investiert. Ich zweifle nicht daran, dass die Zukunft Lösungen und Möglichkeiten bietet, über die ich vorher nie nachgedacht habe.“


Interessiert an der Röntgenmaschine die Liebhardt nutzt? Finden Sie Details hier.

Textilservice Liebhardt heißt die Zukunft willkommen (Video)

Nägel, Schrauben und Werkzeuge haben die Waschmaschinen der deutschen Wäscherei Texilservice Liebhardt GmbH & Co. KG aus Biberach in den vergangenen Jahren erheblich beschädigt. Die Investition in ein Röntgensystem von Inwatec hat das nun deutlich verändert. Gerade wurde die Maschine von Liebhardt mit einer neuen Software mit künstlicher Intelligenz aufgerüstet, um die Fehlerquote weiter zu reduzieren.


Interessiert an der Röntgenmaschine die Liebhardt nutzt? Finden Sie Details hier.

Mattenwäscherei Leko Matter setzt weiter auf Automatisierung

Die Firma Leko Matter mit Sitz in der norwegischen Hauptstadt Oslo hat im Jahr 2015 beschlossen, ihre Mattenwäscherei so weit wie möglich zu automatisieren. Das Ergebnis ist heute eine Produktion, bei der nur ein Mitarbeiter täglich 3,6 Tonnen Matten verarbeitet, die jeden Tag gewaschen, gerollt und für die rund 3.000 Kunden des Unternehmens sortiert werden.

„In der Vergangenheit haben unsere Fahrer immer für etwa eine Stunde beim Rollen der Matten geholfen, aber das ist nun nicht mehr nötig. Jetzt liefern die LKW-Fahrer die schmutzigen Matten direkt auf ein Förderband und von da aus wird alles Weitere automatisch erledigt – vom Waschen, Trocknen, bis zum Rollen der Matten unter Einsatz unserer Hurricane Maschine von Inwatec,“ berichtet Bjørn Leine. Der Sohn des Leko Matters Gründers Bergtor Leine führt das im Jahre 1989 gegründete Familienunternehmen in zweiter Generation.

Bjørn Laune zweifelt nicht daran, dass die Automatisierung für Leko Matter ein Erfolg war. Daher plant seine Firma das System zusammen mit Inwatec weiter auszubauen. „Zurzeit können wir mit unserem System die Matten anhand von sechs Kriterien sortieren. Wir sind aber im Dialog mit Inwatec und wollen in ein zusätzliches Sortierungsmodul investieren, mit dem wir dann in neun Mattenwagen gleichzeitig einordnen können,“ so Bjørn Leine.

„Die Alternative, um mit unserem Unternehmenswachstum Schritt zu halten war, mehr Mitarbeiter einzustellen. Durch den Ausbau der Automatisierung unserer Prozesse sparen wir eine Vollzeitstelle ein, und nach meinen Berechnungen hat sich die Investition schon in zwei Jahren amortisiert,“ führt Bjørn Leine fort.

Innovative Zusammenarbeit

„Durch die Projekte, die wir in den letzten Jahren zusammen mit Leko Matter entwickelt haben, konnten wir unser Wissen über die Mattenhandhabung deutlich erweitern“, erläutert Claes Stanley, Technischer Direktor bei Inwatec in Odense. Für ihn ist die Zusammenarbeit der beiden Firmen deshalb seit Beginn ein Erfolg. „Leko Matter kam mit einigen konkreten Anforderungen zu uns“, erklärt Stanley. „Gemeinsam entwickelten wir ein modulares Sortiersystem, welches in ihr Setup passt und gleichzeitig Wachstumsmöglichkeiten für das Unternehmen bietet.“

Fokus auf Effizienz

„Leko Matter hatte von Anfang an ein besonderes Augenmerk für Effizienz und wir freuen uns, dass wir ihre Anforderungen mit unseren Maschinen erfüllen konnten. Ihr Setup ist nun fast vollständig automatisiert. Lediglich ein Mitarbeiter ist noch notwendig, um die Matten in den Hurricane Mattenroller einzulegen. Dieser Vorgang bietet außerdem eine zusätzliche Qualitätskontrolle der gewaschenen Matten“, fügt Claes Stanley hinzu.

Der aktuelle Aufbau ermöglicht dem norwegischen Unternehmen nach sechs Kriterien zu sortieren, es gibt aber keine Obergrenze für die Anzahl weiterer Sortiermodule. Gleichermaßen ist es auch möglich, die Mattenrollmaschine mit einem zusätzlichen RFID-Scanner und einem Banderolemodul zu erweitern. „Heute haben wir Kunden mit ähnlichen Setups in ganz Europa, den USA und Kanada. Für Inwatec hat die Partnerschaft mit Leko Matter bewiesen, dass besonders das Verständnis der Kundenbedürfnisse wichtig sind, um einen gegenseitigen Erfolg zu gewährleisten“, erklärt Claes Stanley.


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Wie +10.000 Taschen pro Tag geleert werden können

Das Unternehmen Fornet, welches 2015 in Shanghai, China, gegründet wurde, ist eine der modernsten Wäschereien in Asien. Mehr als 10.000 Kleidungsstücke können dort täglich gewaschen und gereinigt werden.

Dieses enorme Volumen ist eine große Herausforderung und die Geschäftsführerin Zhu Lijun war sich bewusst, dass Automatisierung hierbei einen Teil zur Lösung beitragen kann.

„Wir haben festgestellt, dass das Entleeren der Taschen von 10.000 Kleidungsstücken pro Tag eine enorme Hürde darstellt, die gemeistert werden muss. Im Internet habe ich über Inwatec´s Röntgenmaschinen gelesen und nach einem kurzen Gespräch besuchte ich Dänemark um den Röntgenscanner in Aktion zu erleben.“ beschreibt Zhu Lijun den Verlauf der Geschäftsbeziehung.

Automatisierung bietet Stabilität und Effizienz

Die Maschine in Shanghai, die aus dem Röntgenscanner und der RFID basierenden Sortiermaschine besteht läuft nun seit mehr als einem Jahr. Ms. Zhu Lijun ist sich sicher, dass sie und ihre Kollegen von Anfang an die richtige Entscheidung getroffen haben.

„Alles funktioniert perfekt. Da es sich um einen neue Wäscherei handelt haben wir keine Vergleichszahlen, allerdings sind wir uns sicher, dass Automatisierung mehr effizient ist als die manuelle Lösung.“ äußert sich Ms. Zhu Lijun.

„Neben der Taschenentleerung sortiert die Maschine die Kleidungsstücke in neun verschiedene Kategorien, um sie dem richtigen Reinigungsprozess zuzuordnen. Es gibt keinen Zweifel, dass die Maschine weniger Fehler macht, schneller arbeitet und weniger Pausen braucht als ein Mensch der die selbe Arbeit verrichten würde.“

Service trotz der großen Distanz via Internet

Ms Zhu Lijun hatte keine Sorge bei der Wahl eines dänischen Unternehmens als Geschäftspartner der Wäscherei in Shanghai. Die Zeit hat gezeigt, dass sie damit Recht hatte und die Distanz von 8.300 km keine Rolle spielt.

„Falls etwas nicht funktioniert, kann die Angelegenheit ohne Probleme online gelöst werden“ erzählt Ms Zhu Lijun.

Innovative Wäscherei – Schluss mit der Verarbeitung schmutziger Matten

Das deutsche Unternehmen MEWA Hameln gibt es schon mehr als 50 Jahren, nichtsdestotrotz sind die Geschäftsideen immer auf dem neuesten Stand. MEWA beliefert Arbeitskleidung, Matten, Putztücher und Handtuchrollen als Full-Service-Lösung an mehr als 11,800 Unternehmen.

Kürzlich hat uns eine fünfköpfige Gruppe aus MEWAs‘ Hauptsitz in Wiesbaden hier in Inwatec einen Besuch abgestattet. Zusammen mit dem technischen Personal aus der Produktionseinheit in Hamel sind sie auf der Suche nach einer Maschine, die ihre Mattenproduktion verbessern kann.

„Vor 10 Jahren hatten wir einen Mattenroller, der schmutzige Matten für die Reinigung sortieren sollte, leider hatte diese Maschine nicht ganz unsere Erwartungen erfüllen können. Wir hoffen, dass die Inwatec-Version diese erfüllt,“ erklärt Julia Gerner, Gruppenleiter in MEWA Textil-Management bei ihrem Besuch.

Im Großen und Ganzen durchlaufen jeden Monat mindestens 76.000 Bodenmatten durch die Produktionseinheiten in MEWA Hameln. Ziel ist es nun die Belastungen bei der Erstverarbeitung zu minimieren. „Es ist eine schwere und schmutzige Arbeit, und wir möchten daher sehr gerne einen automatisierten Weg finden, der beides verbessern kann; die Ergonomie für die Mitarbeiter als auch die Effizienz in der Produktion und die Qualität des finalen Produkts,“ fügt die Projektingenieurin Julia Kamenezkaja hinzu.

„Wir sehen uns als ein innovatives Unternehmen und möchten daher auch immer unsere Augen offen für neue Implementierungen neuer Technologien halten, die die Prozesse in unseren Produktionseinheiten verbessern können. Wenn es möglich ist – und ergonomisch Sinn macht – würden wir eine vollständige Automatisierung der Mattenlinie in Betrachten ziehen,“ sagt Julia Kamenezkaja.

Fakten zu MEWA Hameln:
Gründungsjahr 1951
300 Mitarbeiter arbeiten in Hameln, die insgesamt 11,800 Unternehmen verwaltet und einen Umsatzerlös von 54.6 Millionen erzielen.
117,200 Mitarbeiter tragen professionelle Kleidung, die von MEWA Hameln zugeliefert werden.
Jeden Monat werden 4 Millionen Putztücher, 76,000 Bodenmatten und 6,300 Handtuchrollen bearbeitet und dort verteilt.

Sehen Sie eine kurze Einführung, wie einfach der Matten-Entlader eingesetzt werden kann.

Britische Lebensmittelindustrie fordert leere Taschen

Kleidung wird durch Stifte und Markierer, die in den Taschen vergessen wurden, ruiniert. Dieses große Problem besteht schon seit Jahrzehnten in der Wäschereiindustrie. Neuerdings fordert die Lebensmittelindustrie leere Taschen, da bereits kleine Teilchen immense Probleme verursachen können.

„Die Nachfrage für eine X-ray Maschine zum Scannen der Wäsche ist in den letzten Jahren von mehreren unserer potentiellen Kunden stark angestiegen. Dies kommt vorherrschend aus der Lebensmittelindustrie, in der bereits kleine Papierschnipsel, die aus aufgekrempelten Ärmeln oder Taschen in den Produktionsbereich gelangen, hohe Kosten verursachen können“, erzählt der Geschäftsführer Carl Heeley von Johnsons Apparelmasters Hinkley Büro.

„Um die Kosten zu minimalisieren sind die Unternehmen bereit alles zu machen und fragen daher nach einer Möglichkeit die Kleidungsstücke auf Fremdkörper zu scannen. Natürlich sind wir bestrebt dieses schnell möglichst unseren Kunden anbieten zu können“, fügt Carl Heeley hinzu, der Inwatec in Odense einen Besuch gestattet hat, um sich ein Bild machen zu können wir das X-ray System helfen kann diese Problem lösen zu können.

Geringe Ausgaben für ruinierte Wäsche

Unerwünschte Elemente in der Kleidung sollen ermittelt werden.
Johnsonn Apparelmasters wünscht sich die Kosten zu minimalisieren, die durch die Beschädigung der Wäsche aufgrund übersehender Stifte und Markierer im Waschgang entstehen.

„Ruinierte Kleidung bereitet uns große Probleme und hohe Kosten. 200 Kleidungsstücke müssen jede Woche ersetzt werden. Die Kleidung selbst hat natürlich auch einen Eigenwert und hinzu herrscht viel Frustration in der Administration, wenn für den richtigen Ersatz gesucht werden muss“, gesteht Carl Heeley und fügt hinzu, dass der Fokus überwiegend auf das gewährleisten eines optimalen Produkts an den Kunden liegt als auf den Kostenfaktor:

„Mit der Einführung eines X-ray Systems in unserer Wäscherei erwarten wir hohe Einsparungen. Jedoch liegt der Fokus vielmehr auf die Lieferung eines besseren Service an unsere Kunden. Denn dies könnte für eine Wende in einem traditionellen Unternehmen führen. Durch die Reduzierung beschädigter Kleidung werden wir in der Lage sein, wie versprochen, saubere Kleidung an den Kunden zu schicken. Dies stellt für Johnsons Apparelmasters einen wichtiges Verkaufskriterium. Wir sind nicht die einzigen in dieser Branche, die mit ruinierte Kleidung zu kämpfen hat“, erzählt Carl Heeley.