Nachhaltigkeit ist jeden Cent wert

Nor Tekstils Ove Belsvik in front of an Inwatec machine

Zukünftig spielen Nachhaltigkeit und Roboter eine große Rolle in der Wäschereiindustrie. Die größten Akteure auf diesen Market stellen ihren Fokus immer mehr auf die Prozessverbesserung, um sicherstellen zu können, dass nicht unnötige Waschgänge durchlaufen werden und eine geringe Anzahl an Arbeitskräfte erforderlich ist.

„Das Ersparen harter Arbeit vieler Arbeitnehmer ist ein klarer Fakt. Abgesehen davon spielt die Umweltkomponente eine gravierende Rolle. Mit der Reduzierung der Fehlwaschgänge sind die Textilien erstaunlich lange gut verwertbar. Die Baumwollproduktion wirkt sich stark auf das Wirtschaften aus. Dementsprechend ist es wichtig die Kleidungen bis zur maximalen Abnützung zu verwerten und nicht mit 80 kg neue Textilien aufgrund eines übersehenden Stiftes in der Wäsche zu ersetzen“, erzählt der Direktor von Nor Tekstil Ove Belsvik, eine der größten Firmen in der Wäschereiindustrie in Norwegen.

Durch eine Investierung in eine X-ray Maschine vom dänischen Unternehmen Inwatec, wird eine Reduzierung der Verschwendungen angestrebt. Nach einem erfolgreichen Testzeitraum entschied sich Nor Tekstil weiterhin die Technologie zu investieren.

„Die Inwatec X-ray Maschine löst ein Problem, dass von vielen Großunternehmen in der Wäschereiindustrie nicht selbständig bewältigt werden konnte. Das Problem besteht darin keine menschlichen Fehler vermeiden zu können. Tatsächlich finden große Einsparungen durch die X-ray Maschine statt, da kein Neukauf von Textilien im gleichen Umfang wie zuvor mehr notwendig ist. In Drammen läuft die Maschine seit sechs Monate mit einem einwandfreien System. Daher sehen wir einen weiteren Maschinenkauf in Betracht“, sagt Ove Belsvik.

Ove Belsviks‘ Observierung wird durch seinen deutschen Kollegen Florian Hünke aus Podewils aus CWS Boco, unterstützt. In seinem Unternehmen wurde festgestellt, dass es schwer ist qualifiziertes Personal zu finden. Hinzu kommt, dass diese wiederum teurer sind und die Gefahr menschlicher Fehler bei der Sortierung über einen langen Zeitraum bestehen bleibt, insbesondere wenn die Arbeitsgeschwindigkeit steigt und die Arbeit in mehreren Arbeitsschichten durchgeführt wird.

„Bei der Sortierung kleiner Kleidungsteile entstehen Probleme. Die wichtigen Informationen für die Aussortierung der Kleidung werden in den Köpfen der Mitarbeiter abgespeichert. Zum Beispiel, gibt es 10 verschiedene blaue T-Shirts in fünf verschiedenen Materialzusammensetzungen, da diese von verschiedenen Kunden stammen. Dementsprechend, ist es von großer Wichtigkeit, das das Personal hier gut trainiert ist die Kleidungsteile auszusortieren zu können“, erzählt Florian Hünke von Podewils, der Inwatec aus diesem Gründe kontaktierte: Eine Maschine, die scannen und aussortieren kann, zu entwickeln.

Wenige Wäsche – Hoher Umsatz

Die Erinnerungen an die Auswirkungen, die bei möglichen Fehlern in der Wäscherei entstehen können, sind bei Nor Tekstil immer präsent. Sollten für den Wert eines Sortierungssystems Zweifel bestehen, so sind zu jeder Zeit greifbare Beweise aus Drammen abrufbar.

„In den Boxbehältern unter der Maschine kann die hohe Findungsrate der X-ray Maschine festgestellt werden. Natürlich kommen dennoch einige Teile durch, jedoch findet dieses auf einem ganz anderen Level statt. Durch diese Sicherheit wird ein großer finanzieller Unterschied ausgemacht. Ein Waschgang beschädigt durch einen Stift oder ähnlichem zieht nicht nur einen Ersatz von 70-80 kg neuer Textilien nach sich. Vielmehr entstehen weitere Kosten für die Administration, Beschriftung und anderes“, stellt Ove Belsvik fest.

Eine schnelle Kapitalrendite wird in CWS Boco in Deutschland erwartet:

„Die Sortierungsmaschine ist ein leicht ins System integrierbares Produkt. Die X-ray Maschine und die Sortierungsanlage versprechen Qualitätssicherheit in den Prozessen: ein idiotensicheres System. Die Maschinen sind nicht kompliziert konstruiert, benötigen nicht viel Platz und sind für den Betrieb nicht besonders teuer. Es sprechen viele Gründe dafür in eine X-ray Sortierungsanlage zu investieren“, stellt Florian Hünke von Podewils fest.

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