Roboter leisten wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit von Wäschereien

Nachdem sich die Wäschereien seit Generationen auf die Optimierung der Einnahmen konzentrierten, haben sie sich in den letzten Jahren vermehrt auf die allgemeine Nachhaltigkeit ihrer Produktion ausgerichtet. Heute sind das Wohlergehen der Mitarbeiter und die Sorge um die Umwelt vielerorts ganz im Einklang mit dem Wunsch nach höheren Einnahmen.

Das ODIN-Röntgengerät scannt jedes Kleidungsstück automatisch auf Fremdkörper wie Stifte, Scheren, Lippenstifte oder Ähnliches.

Diese Entwicklung ist auch bei Inwatec zu beobachten, wo der CEO Mads Andresen seit 10 Jahren weltweit Wäschereien aller Art besucht, um deren Herausforderungen zu identifizieren.

“Die Wäschereien waren schon immer daran interessiert, wie Roboter, Automatisierungslösungen und künstliche Intelligenz ihre Effizienz und damit die Wirtschaftlichkeit verbessern können. Aber der Trend, nachhaltig zu denken, wird jetzt ernsthaft reflektiert. Heute geht es auch darum, gute Bedingungen für die Mitarbeiter zu schaffen und die Umwelt zu schützen”, sagt Mads Andresen.

Weniger Waschgänge senken den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung
Während sich Roboter ideal für die vielen einseitigen Bewegungen und die schwere, schmutzige Arbeit bei der Sortierung eignen, kann die Technologie den Wäschereien auch helfen, fehlerhaftes Waschen aufgrund falscher Sortierung oder versteckter Fremdelemente in den Taschen der Kleidungsstücke zu vermeiden.

Solche Tintenflecken werden durch die Verwendung des ODIN-Röntgensystems verhindert.

Dieses Argument fiel besonders bei Victor Vask in Dänemark ins Gewicht. Der Geschäftsführer Kenn Ivan Kjellberg hat daher in eine Röntgenlösung investiert, um beschädigte Kleidungsstücke zu vermeiden.

“Unsere Investitionen erfolgen in erster Linie aus wirtschaftlichen und arbeitsrechtlichen Gründen. Aber es gibt auch einen Umweltaspekt, denn das Röntgengerät kann uns davor bewahren, 100 Kilo beschädigte Kleidung wegzuwerfen, wenn wir Stifte in den Wäschereimaschinen vermeiden. Und dieser Teil ist uns ebenso wichtig”, betont Kenn Ivan Kjellberg.

Die gleiche Schlussfolgerung wurde in Norwegen gezogen, wo sich der führende Wäschereibetreiber Nor Tekstil auf die Technik zur Sicherung der Nachhaltigkeit konzentriert hat.

“Neben dem Fakt, dass wir körperlich anstrengende Arbeitsabläufe für unsere Mitarbeiter verringern, spielt die Umweltkomponente eine gravierende Rolle. Mit der Reduzierung von Fehlwaschgängen sind die Textilien erstaunlich lange gut verwendbar. Die Baumwollproduktion wirkt sich stark auf das Wirtschaften aus. Dementsprechend ist es wichtig die Kleidungen bis zur maximalen Abnutzung zu verwenden anstatt sie wegen eines übersehenden Stifts mit 80 kg neuen Textilien ersetzen zu müssen,” erläutert Ove Belsvik, CEO bei Nor Tekstil.

Der Einsatz von Technologie erhöht die Qualität der Sortierung
Während die Röntgenlösung bei der Erkennung unerwünschter Gegenstände vor der Reinigung hilft, sorgt die automatische Sortierung mit RFID-Scannern dafür, dass jedes einzelne Kleidungsstück korrekt gewaschen wird.

ALSCO Padova, eine Wäscherei für die die Rückverfolgung der Kleidungsstücke während des gesamten Waschprozesses notwendig ist, profitiert von Inwatec’s automatischen Sortiersystem. Auf diese Weise kann ALSCO ohne ein Risiko durch Bedienerfehlern täglich 20.000 Kleidungsstücke in vielen verschiedenen Waschprogrammen handhaben und sortieren.

Die automatische Sortierung ermöglicht eine höhere Anzahl von Sortierkategorien mit weniger Fehlern.

“Wir sortieren die Kleidung in einer Anlage mit 24 Silos und verwenden derzeit 14 Waschprogramme für farbige Kleidung sowie sechs Waschprogrammen für weiße Kleidung. Mit unserem neuen System, in dem die Kleidung automatisch mit RFID-Chips sortiert wird, stellen wir sicher, dass die Kleidung die richtige Behandlung erhält, die der jeweilige Kunde verlangt”, erklärt Produktionsleiter Marco De Grandis.

Auch die Wäscherei Fornet in Nantong, China, hat ähnliche Ansprüche, da auch dort verschiedene Arten von Kleidung verarbeitet werden.

“Es ist eine interessante Herausforderung, wenn wir mit so vielen verschiedenen Arten von Kleidung umgehen müssen. Wir haben über 30.000 verschiedene Kleidungsstücke in der Datenbank, und wir haben sie mit unterschiedlicher Sortierlogik abgebildet, so dass wir die Artikel für die chemische Reinigung trennen und die richtigen Farben und Textilarten in die passenden Waschmaschinen ordnen”, erklärt Lei Pai, Manager bei Fornet.

Schnellerer Zugang zu neuen Technologien
Der verstärkte Fokus auf Nachhaltigkeit hat es den Unternehmen auch erleichtert, die Technologie in ihre Produktionspläne einzubeziehen. Mehrere Wäschereibetriebe haben schrittweise neue Technologien eingeführt, um zügig zu beginnen und die Voraussetzungen in der Praxis zu testen.

Ein THOR-Roboterseparierer kann jederzeit als Erweiterung zu einem freistehenden ODIN-Röntgenscanner hinzugefügt werden, um die Handhabung von verschmutzten Textilien vollständig zu automatisieren.

“Unsere Lösungen sind modular, d.h. die Wäschereien können mit einem freistehenden Röntgengerät beginnen und dann die Sortierung, die Skalierung mit mehreren Linien oder was auch immer benötigt wird, hinzufügen. Die Wäschereien können schnell handeln, und das passt gut zum heutigen Markt”, sagt Mads Andresen, der auf das Interesse an den Lösungen von Inwatec aus der ganzen Welt trifft.

“Die Industrie war traditionell recht zögerlich bei der Anwendung neuer Technologien, aber heute spüren wir, dass ein großer Wunsch zum Handeln besteht. Es gibt globale Herausforderungen bei der Suche nach Arbeitskräften, die ökologischen Folgen sind für uns alle spürbar und schließlich wollen die Unternehmen auch Geld verdienen. Diese Gleichung ist ohne Automatisierung schwer zu lösen”, schließt der Inwatec-Gründer.


Lesen Sie mehr darüber, wie durch die Automatisierung Prozesse optimiert und die Umweltauswirkungen der Wäscherei verbessert wurden, bei:

Inwatec auf dem Laundry Experience Event in Belgien

Im September 2019 nahmen viele Experten aus der Wäschereibranche an dem Laundry Experience Event teil, darunter Mads Andresen, CEO von Inwatec, der am ersten Tag zu einem Vortrag über die neuesten Automatisierungs- und Robotik-Lösungen für das Textilmanagement eingeladen wurde.

Die Veranstaltung wurde von Vematex, der niederländischen Organisation von Wäschelieferanten, organisiert und fand in der Clova-Wäscherei in Wommelgem bei Antwerpen statt. Die zweitägige Veranstaltung eröffnete den Besuchern aus den größten Wäschereien der Benelux-Region die Möglichkeit, gemeinsam mit den eingeladenen Lieferanten über die neuesten Entwicklungen und Innovationen im Bereich des automatischen Wäschehandlings zu diskutieren.

Inwatec begrüßte besonders, dass die Veranstaltung in der belgischen Wäscherei Clova stattfand, da eines ihrer Sortiersysteme für verschmutzte Kleidungsstücke bereits die Prozesse dieser Wäscherei automatisiert. So konnten die Besucher die Roboterlösungen von Inwatec live und in Aktion erleben, nachdem sie in einer Präsentation davon erfahren hatten.

Im Folgenden finden Sie Eindrücke von der Veranstaltung und der installierten Lösung von Inwatec:

Automatische Fremdkörpererkennung in schwedischer Wäscherei

Die staatliche Wäscherei im schwedischen Alingsås, 50 Kilometer vor Göteborg gelegen, hat in diesem Frühjahr einen bedeutenden Automatisierungsprozess durchlaufen. Die Ziele waren die Verbesserung des Arbeitsumfeldes und die Steigerung der Produktivität.

Malin Schiller, Managerin der Wäscherei Tvätteriet Alingsås

“Das Management der Wäscherei hat beschlossen, dass wir längerfristig orientiert arbeiten wollen und daher in die Wäscherei investieren müssen. Es geht zunächst um das Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter, aber natürlich ist auch unsere Wirtschaftlichkeit ein wesentlicher Faktor”, berichtet Managerin Malin Schiller.

Die neue Sortieranlage für verschmutzte Arbeitskleidung in Alingsås umfasst vier Roboter-Separatoren und zwei Röntgenscanner. Bis zu 6.000 Kleidungsstücke können pro Stunde mit einem Minimum an Personaleinsatz verarbeitet werden.

“Früher hatten wir 12 Leute, die die Kleidung an den Leuchttischen untersuchten. Die Kleidung wurde von innen nach außen gedreht und alle Taschen auf Fremdkörper untersucht. Jetzt wird es von den Maschinen erledigt, und wir haben nur noch einen Arbeiter für die Aufgabe. Das Gerät findet per Röntgenbild heraus, ob etwas in der Kleidung ist oder nicht”, erklärt Serviceleiterin Cora Magnusson.

Cora Magnussen, Service Managerin bei Tvätteriet Alingsås

Laut der Serviceleiterin wurde die meiste Zeit mit der Ausführung unnötiger Taschenkontrolle verbracht:

“Nur in 2-4 Prozent der Kleidung ist tatsächlich etwas in den Taschen versteckt. Das kann dann aber alles Mögliche sein – Dinge aus der Pflege, es können Telefone, Geld und ähnliches sein. Aber die meisten Taschen sind leer! Jetzt ignoriert die Maschine diese Kleidung. Das bedeutet, dass wir jetzt eine sicherere und schnellere Abwicklung haben”, sagt Cora Magnusson.

Die zusätzlichen Hände werden nun anderen Aufgaben in der Wäscherei zugewiesen, und die täglichen Abläufe ändern sich in einem Rotationsplan, um die jeweilige Arbeitsbelastung der Mitarbeiter möglichst gering zu halten.

Cora Magnussen ergänzt: “Jetzt ist es weniger mühsam, also ist es besser für Ergonomie, Körper und Gesundheit. Die Arbeit macht mehr Spaß, wenn man abwechslungsreichere Aufgaben hat.”

Die Wäschereiangestellte Sofia Wangvald stimmt dieser Annahme voll zu. Sie hat bereits vor der Modernisierung der Anlage bei Alingsås gearbeitet:

Jetzt müssen nur noch jene Kleidungsstücke, die Fremdkörper enthalten, von den Mitarbeitern der Wäscherei manuell bearbeitet werden.

“Jetzt sind wir mehr Maschineningenieure als nur Verschleißarbeiter, wie wir es vorher waren, als wir alle Taschen aller Kleidungsstücke überprüft haben. Die Maschine zum Scannen der Taschen ist die bedeutendste Entwicklung, die in den fünf Jahren, in denen ich hier bin, in der Wäscherei stattgefunden hat. Es ist eine ausgezeichnete Investition in die Zukunft”, verdeutlicht Sofia Wangvald.

Laut Managerin Malin Schiller wird es in Zukunft weitere Investitionen geben.

“Die Investition in den Picker und Röntgenscanner ist ein Ausgangspunkt für unsere weitere Entwicklung in der Wäscherei. Man könnte sagen, dass dies die erste Phase ist, und wir arbeiten hart daran, wo immer möglich mehr Automatisierung zu erreichen”, so Malin Schiller.

Automatisierung sichert Arbeitsplätze in dänischer Wäscherei

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Die Wäscherei MidtVask in Aarhus, Dänemark, ist ein Betrieb, der ausschließlich für den öffentlichen Sektor, und insbesondere die Krankenhausindustrie reinigt.

Pernille Lundvang, Managerin von MidtVask, sah jüngst die Notwendigkeit, die Effektivität der Produktion zu steigern, um weitere Preissenkungen durchführen zu können. Nur so kann das Unternehmen im Wettbewerb um öffentliche Ausschreibungen verbleiben, die aufgrund der Unternehmensform der Wäscherei die einzigen sind auf die sie sich bewerben kann.

Genauso sind die rund 150 Mitarbeiter des Betriebes sehr daran interessiert, moderne Technologien einzusetzen. MidtVask, in dem Mitarbeiter mit rund 40 verschiedenen Nationalitäten angestellt sind, wurde im Jahr 2018 zum besten Arbeitgeber Dänemarks gewählt.

MidtVask hat unter anderem in eine Sortierlinie von Inwatec investiert, die das Verarbeiten von verunreinigten Kleidungsstücken in der Wäscherei automatisiert.

„Wir haben das Ziel, zu den gesündesten Arbeitsplätzen Dänemarks zu gehören. Deshalb ist die Automatisierung und unter anderem diese Anlage von Inwatec etwas, das uns wirklich in die richtige Richtung bringt. Es sortiert Nadeln und Scheren aus, sodass ein Schnittwunden-Risiko entfällt. Gleichzeitig vermeiden wir viele einseitige, wiederholte Arbeiten. So trägt sie dazu bei, sowohl unsere Wettbewerbsfähigkeit als auch unsere Arbeitsumgebung und -gesundheit zu verbessern”, erklärt Pernille Lundvang. Die Managerin ist im Allgemeinen sehr darauf bedacht, so viele manuellen Aufgaben wie möglich in der Wäscherei zu eliminieren.

“Wir legen sehr großen Wert auf das Wohlergehen unserer Mitarbeiter. Es geht nicht nur darum, die Effizienz zu steigern und die Preise zu senken. Unsere Kunden machen auch gerne Geschäfte mit uns, weil sie wissen, dass wir ein Arbeitsplatz sind, bei dem Diversität groß geschrieben wird, und weil wir ein gutes Arbeitsklima haben”, sagt sie.

“Wir werden oft gefragt ob die Mitarbeiter denn keine Angst vor der starken Rationalisierung haben, die wir mit Inwatec durchführen. Nein, im Gegenteil. Wenn wir nicht alles optimieren, was wir können, werden wir alle unsere Arbeit verlieren. Automatisierung und Robotik sind der einzige Weg, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sicherzustellen, dass wir in Zukunft einen Arbeitsplatz haben. Von allen Kollegen haben wir zu diesem Schritt eine deutliche Zustimmung bekommen – das ist es, was wir tun müssen”, erläutert Pernille Lundvang.

Die Mitarbeiter von MidtVask sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen des neuen Röntgenscanners.

“Im Vergleich zu unserem alten System haben wir zwei Mitarbeiter eingespart. Es ist also eine Maschine, die einen ROI von weniger als drei Jahren hat. Das ist wirklich gut. Gleichzeitig gefällt es unseren Kunden auch sehr gut, da sie wissen, dass wir ein Arbeitsplatz sind, der sich sehr stark auf Vielfalt und ein gutes Arbeitsklima konzentriert. Sie wissen, dass unsere Produkte mit Sorgfalt und Fürsorge für die Menschen hergestellt werden, die hier arbeiten”, sagt Pernille Lundvang.

Das Sortiersystem von Inwatec wurde direkt in das bestehende Beutelsystem integriert.

Dänemark’s Erfolge in der Automatisierungs- und Roboterindustrie

In einer aktuellen Analyse hat die nationale Robotik-Partnerschaft Robotics Alliance erstmals Zahlen zur Entwicklung der dänischen Robotikindustrie vorgelegt. Es überrascht nicht, dass der Gesamtbeitrag der dänischen Roboter- und Automatisierungsindustrie zur dänischen Wirtschaft deutlich zunimmt, wie die Studie zeigt.

Während die heutigen 300 Automatisierungs- und Robotikunternehmen im Jahr 2018 2,7 Milliarden Dollar des Handels ausmachten, wird bis zum Jahr 2025 von einem Wachstum auf 7,6 Milliarden ausgegangen. Das würde die Branche auf Augenhöhe mit etablierten Branchen wie Mode oder Lebensmittelzutaten bringen.

Die Analyse zeigt, dass die Aktivität in der dänischen Roboterhauptstadt Odense, in der auch Inwatec tätig ist, am bedeutendsten ist. Inwatec verkauft Roboter- und Automatisierungslösungen für die Wäschereiindustrie und verzehnfachte in den letzten fünf Jahren den Umsatz. Direktor Mads Andresen hat keinen Zweifel daran, dass sich die positiven Geschichten und Erfahrungen mit der dänischen Technologie weltweit verbreitet haben.

“Das Bildungsniveau in Dänemark ist sehr hoch. Das bedeutet, dass viele junge Menschen ihren Abschluss an unseren Universitäten machen und dass Talente aus der ganzen Welt nach Dänemark kommen, um ihre Ausbildung abzuschließen. Durch die Konzentration der Unternehmen im Roboter-Cluster Odense Robotics haben wir Fachkräften, die in der Roboterindustrie arbeiten möchten, viele Jobs zu bieten. Für uns ist es wichtig, dass wir die Arbeitskräfte bekommen, die wir brauchen”, sagt Mads Andresen, der Inwatec 2009 gegründet hat und heute fast 50 Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführer Mads Andresen an dem THOR Robot Separator

“Ich wurde in Odense ausgebildet und ich lebte hier, als ich Inwatec gründete. Natürlich machen das Einige so. Es besteht kein Zweifel daran, dass das Cluster der Roboterfirmen durch die vielen in Odense ausgebildeten Menschen stark gewachsen ist. Auch die Bemühungen der Stadt, die Bildung und die Einrichtungen für die Unternehmen zu stärken, fördern die weitere Entwicklung. Die Zahlen in der Analyse zeigen auch, dass sich der Erfolg in einer Branche für Subunternehmer einer anderen Branche auszahlen kann. Und wir stehen erst am Anfang”, sagt Mads Andresen.

Die ganze Welt fordert eine Steigerung der Produktion
In einigen Ländern macht der Einsatz von Robotern und Automatisierungslösungen 10 Prozent des gesamten nationalen Wachstums aus, wie die Analyse zeigt. Darüber hinaus steigt die Produktivität der Branche pro Mitarbeiter mit der Anzahl der Roboter.

Während bisher vor allem Korea, Japan und Deutschland in Roboter investiert haben, nicht zuletzt aufgrund der Automobilindustrie, sind sie immer häufiger auf der ganzen Welt zu finden.
Dies gilt auch für die Wäschereiindustrie:

“Wir haben derzeit unseren größten Markt in Europa, aber auch in den USA, Japan, China sowie im restlichen Asien und Australien ist das Wachstum groß. Bald werden wir wahrscheinlich Maschinen auf allen Kontinenten haben. Die größte Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass wir die Hände und Hirne haben, die wir für die Entwicklung und Produktion benötigen. Aber es gibt einen starken politischen Willen, auf den Erfolgen in Odense und in Dänemark aufzubauen, und deshalb fürchte ich nicht, dass wir die Arbeitskräfte nicht finden können”, sagt Mads Andresen, der erwartet, dass sich sowohl der Umsatz als auch die Zahl der Mitarbeiter bei Inwatec in den kommenden Jahren verdoppeln werden.

Heute sind 8.500 Dänen in der Roboterindustrie beschäftigt. Der Analyse zufolge sind bis 2025 bis zu 17.000 weitere Arbeitsplätze in der Branche möglich. Daher sind mehr Investitionen in Bildung und Forschung im Bereich Roboter und Automatisierung erforderlich.

Weitere Informationen zum Bericht auf Englisch.
Der vollständige Bericht auf Dänisch.

Nor Tekstil’s Wäscherei, spezialisiert auf Hotels, ist ein Erfolg

 

Im Mai 2018 feierte das norwegische Unternehmen Nor Tekstil die Eröffnung einer neuen Wäscherei in Oslo. Diese wurde speziell für das Handling von Hotelwäsche gebaut und ihre Eröffnung war mit hohen Erwartungen verbunden.

Ein halbes Jahr später erkennt CTO Ove Belsvik an, dass sich das Konzept als ausgezeichnete Idee erwiesen hat:

„Wir denken langfristig, und wir wollten eine sehr moderne Anlage, die auf innovativer Technologie basiert. Wir glauben, dass wir das in Oslo erreicht haben. Wir haben mehrere Wäschereien, und wir wollten unsere Hotelproduktion in ein einziges Werk verlagern, um dies effizienter zu gestalten. Hier waschen wir nicht für Krankenhäuser oder andere Kunden, sondern ausschließlich für Hotels. Auf diese Weise können wir die Produktionslinien spezialisieren", erklärt Ove Belsvik.

Die brandneue Wäscherei in Oslo beinhaltet Inwatecs Lagersystem für Stapel, welches die gewaschene und gebügelte Wäsche vor dem Verpacken und dem Versand puffert. Mit diesem System kann die Produktion so weit wie möglich optimiert werden.

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Gleichzeitig wurde das neue Setup mit dem Wunsch nach verbesserten Arbeitsplätzen für die Mitarbeiter konzipiert und Ove Belsvik freut sich, dass sich auch dieser Bestandteil als Erfolg erwiesen hat.

 

Nor Tekstil ist Norwegens dominanter Akteur in der Wäschereibranche. Das Unternehmen bedient einen bedeutenden Teil der norwegischen Hotels, Krankenhäuser und Pflegeheime sowie eine große Anzahl von Kunden aus der Offshore-Industrie und weitere Unternehmen aus dem Industriesektor.

 

„Das Lagersystem für Stapel von Inwatec hat erhebliche Auswirkungen auf die Mitarbeiter gehabt. Wir arbeiten mit HES (Health, Environment, and Safety) zusammen, um Ergonomie und Arbeitsabläufe zu betrachten und wir konnten den Stress deutlich reduzieren. Es sind nicht mehr die Maschinen, die das Tempo regulieren. Nachdem wir einen Puffer integriert haben, erfolgt die manuelle Handhabung an der Packstation in einem angemessenen Tempo und wir haben eine deutlich bessere Ergonomie für unsere Mitarbeiter realisiert. Das ist sehr positiv", sagt Ove Belsvik, der sicher ist, dass die Einrichtung in der neuen Wäscherei die Standards für zukünftige Wäschereien setzen wird:

"Wir sind überzeugt, dass das, was wir in Oslo gebaut haben, die Zukunft ist. Wir sehen auch, dass wir nach einem halben Jahr Betrieb mit der Kombination unserer fünf Mangellinien und dem Lagersystem für Stapel hervorragende Ergebnisse erzielt haben", schließt er.


Mehr Informationen zu unserem Lagersystem für Stapel finden sie hier.

Privatkunden leihen Kleidung in China

Im Zuge der technologischen Entwicklung ergeben sich neue Geschäftsmöglichkeiten für Industriewäschereien.

Ein Beispiel für diese Entwicklung kann nur zwei Stunden entfernt von Shanghai in der Stadt Nantong gefunden werde. Fornet Laundry Service hat dort eine Produktionsstätte für einen ungewöhnlichen Kunden, der einen Internet-Mietservice für Kleidung betreibt.

Mit einer internetbasierten Abonnementlösung addresiert der Vermieter die Privatkunden, die hier für die nächsten Tagen wählen können, welche Kleidung sie tragen möchten. Wenn die Kleidungsstücke gewaschen werden müssen, werden sie an den Vermieter zurückgegeben und der Kunde kann ein anderes Kleid, eine weitere Hose oder andere Kleidungsstücke auswählen.

Produktionsmanager bei Fornet, Shanghai

Um die Lösung profitabel zu machen und den Bestand so gering wie möglich zu halten, müssen die zurückgegebenen Artikel registriert, qualitätsgesichert, sortiert, gewaschen und gebügelt werden, damit alles für den nächsten Kunden bereit ist.

Hier kommt Fornet Laundry Services ins Spiel, und um einen vollständig integrierten Prozess zu gewährleisten, befindet sich die Fornet-Wäscherei in einem Gebäude zwischen zwei Lagern des Vermieters.

Einfache Arbeitsstationen bieten hohe Qualität

Zu den ersten Investitionen gehörte ein Inwatec RFID-Sortiersystem, das sicherstellt, dass die Wäsche vor dem Waschen korrekt sortiert wird.

“Es ist eine interessante Herausforderung, wenn wir mit so vielen verschiedenen Arten von Kleidung umgehen müssen. Wir haben über 30.000 verschiedene Kleidungsstücke in der Datenbank, und wir haben sie mit unterschiedlicher Sortierlogik abgebildet, so dass wir die Artikel für die chemische Reinigung trennen und die richtigen Farben und Textilarten in die passenden Waschmaschinen ordnen”, erklärt Lei Pai, Manager bei Fornet.

Im Auspackbereich packt der Bediener das zurückgegebene Paket aus, prüft es auf Mängel und Verschleiß, scannt den Barcode zur Aktualisierung des Systems und befestigt den RFID-Chip mit einem Gummiband. In der Systemdatenbank werden dann Chip und Barcode gepaart und so alle relevanten Daten des einzelnen Kleidungsstücks erhalten und korrekt verarbeitet.

Fornet verwendet HF-RFID-Chips, da sie am besten geeignet sind, um zu vermeiden, dass der falsche Chip gelesen wird, wie es bei UHF der Fall sein könnte.

Inwatec’s Programmierer Tudor bei der Installation

“Der Kunde hat sich darauf konzentriert, die Arbeitsplätze so ergonomisch wie möglich zu gestalten, und auch die HF-RFID-Lösung macht es wirtschaftlich sinnvoll, Scanner an allen Tischen der Auspackabteilung aufzustellen. Auf diese Weise wird alles überprüft, gescannt und korrekt markiert, wenn die Einheiten auf das Förderband gelegt werden und für die Weiterverarbeitung sortiert werden. Hierbei können wir eine hohe Produktionskapazität beibehalten, ohne die Qualität zu beeinträchtigen”, erklärt Lei Pai weiter.

Manuelle Handhabung mit automatischer Drehung

Die erste Qualitätskontrolle wird von Mitarbeitern durchgeführt, die unter anderem mit beschädigten Kleidungsstücken umgehen. Es gibt keine Pläne, diesen Teil des Setups zu ändern, aber wenn es um den Rest des Prozesses geht, wird Fornet so weit wie möglich automatisieren.

“Die Sortierung ist sehr arbeitsintensiv, also ist es ein großer Gewinn, dass wir damit automatisch umgehen können. Wir haben 13 Behälter mit statischer Sortierung, um sicherzustellen, dass die gleiche Art von Kleidungsstücken am gleichen Ort endet. Wenn wir die Positionen verschieben, riskieren wir mehr menschliche Fehler”, sagt Lei Pai, die Anfang September eine reibungslose Eröffnung der Wäscherei mit vielen interessierten Gästen hatte.

“Wir haben die Produktion mit einem Bestand aufgenommen, bei dem nicht alle Kleidungsstücke optimal in Bezug darauf abgebildet wurden, wie sie gewaschen werden sollen. Wir sind jedoch gut darauf vorbereitet, das im Laufe und bei all den neuen Kleidungsstücken, die hereinkommen, anzupassen. Wir wissen, wie man alle Parameter richtig einstellt, und unsere Logik bei der Sortierung kann auch entsprechend optimiert werden”, sagt Lei Pai.

Guter Service und Offenheit

Fornet Laundry Services betreibt mehrere Wäschereien in ganz China, und da das Unternehmen zuvor ein größeres Inwatec-System mit Röntgen- und RFID-Sortierung für eine Abteilung in Shanghai gekauft hat, wird nicht gezögert, einen neuen Auftrag nach Dänemark zu senden, wenn das Projekt in Nantong umgesetzt werden sollte:

“Wir waren in Dänemark, um ein System in einem Krankenhaus zu sehen, und wir stellten fest, dass es eine großartige Idee für die Wäscherei in Shanghai war. Die Lösung hat so funktioniert, wie wir es wollten, und wir hatten auch bei diesem Projekt einen ausgezeichneten Dialog”, sagt Lei Pai und betont, dass die Entfernung von Nantong nach Inwatec in Odense irrelevant ist.

“Wenn wir Unterstützung für die Technologie oder Software benötigen, klappte dies immer pünktlich und wir waren absolut sicher, uns wieder für Inwatec zu entscheiden. Es gab keine Zweifel”, sagt Lei Pai.


Automatisierung sorgt für bessere Arbeitsumgebungen in der Krankenhauswäscherei

Eine neue Anlage mit einem verstärkten Fokus auf effektive Automatisierungslösungen und Mitarbeitersicherheit wurde auf Herz und Nieren geprüft, als ein Brand ein Schwesterunternehmen außer Betrieb setzte. Von Tag zu Tag stieg die Anzahl der Uniformen, die zu Waschen waren um 60%.

Im Jahr 2017 beschloss Koncernservice Vask in Nykøbing F., Dänemark, eine Wäscherei, die drei regionale Krankenhäuser in Sjælland betreut, sich auf das automatisierte Handling von Kleidungsstücken zu konzentrieren, wo es möglich ist. Die Lösung wurde nach einer öffentlichen Ausschreibung mit einer Kombination aus Inwatecs Robot Separator, Röntgenscanner und einem UHF-RWS Sortiersystem realisiert.

Die Installation wurde schließlich im Frühjahr 2018 realisiert, und laut Thomas Petersen, Produktionsleiter, hat niemand die Wahl bereut, die Arbeit für andere Aufgaben in der Wäscherei freizugeben und gleichzeitig die Arbeit mit der verschmutzten Baustellenwäsche effizienter und weniger riskant für die Mitarbeiter zu erledigen.

“Die Arbeitsumgebung ist komfortabler geworden, da wir einen einfacheren Arbeitsplatz haben, an dem die schmutzige Wäsche in das System gelangt. Eine Person kann normalerweise das gesamte Handling übernehmen. Nur manchmal kommen zwei Mitarbeiter zum Einsatz, weil einige der Trikots umgedreht werden müssen”, sagt Thomas Petersen.

Unfreiwillige Kapazitätsprüfung

Die Anlage ist für eine Kapazität von rund 1400 Uniformen pro Stunde ausgelegt und erfüllte mit 10 Stunden täglichem Betrieb die Anforderungen für die Produktion. Diese Anforderungen sollten sich jedoch bald deutlich ändern.

Kurz nach der Installation kam das Werk in Nykøbing F. Hospital zu einem unfreiwilligen Test, als eine Krankenhauswäscherei in Holbæk abbrannte und außer Betrieb gesetzt wurde. Dies hatte die Folge, dass die Wäsche von Holbæk in Nykøbing F ebenfalls behandelt und gewaschen werden musste.

Statt der üblichen drei Krankenhäuser wuchs die Kundenliste auf 6 Krankenhäuser und von einem Tag auf den anderen mussten mehr Uniformen gehandhabt werden. Die Herausforderung wurde durch die Verlängerung der Öffnungszeiten der Anlage gelöst.

“Normalerweise arbeiten wir von 6:00 bis 16:00 Uhr, nach dem Brand arbeiten wir allerdings von 6:00 bis 23:00 Uhr. Damit kann die Produktion der Arbeitsbekleidung für alle sechs Krankenhäuser dank der Inwatec-Lösung abgewickelt werden”, sagt Thomas Petersen.

Automatisierung und Röntgen sorgen für Schnelligkeit und Sicherheit

Neben dem Nachweis, dass das System auch unvorhergesehene Probleme bewältigen kann, freut sich Thomas Petersen vor allem, dass die ursprünglichen Entwürfe wie erwartet gelöst werden. Nicht zuletzt müssen seine Mitarbeiter die Hände nicht mehr in fremden Taschen haben.

“Die Röntgenmaschine findet so gut wie alles und wir müssen keine Schnittverletzungen befürchten, so dass wir in diesem Bereich kaum mehr Herausforderungen haben. Früher hatten wir vier Leute, die die Taschen auf der schmutzigen Wäsche überprüft und geleert haben, aber jetzt benötigen wir nur noch eineinhalb Arbeitskräfte, die ebenfalls helfen die Hemden zu wenden. Diese Station liegt direkt daneben, so dass man leicht zwischen den Aufgaben wechseln kann”, sagt Thomas Petersen.

“Der Roboter trennt etwa 1.400 Einheiten pro Stunde, danach werden sie durch den Chip-Leser und das Röntgengerät geführt, bevor sie automatisch in acht Kategorien sortiert werden. Ein Behälter ist für Uniformen mit Gegenständen in den Taschen reserviert. Sie werden im ersten Behälter ausgeschleust und können dann noch einmal überprüft werden, bevor sie mit leeren Taschen an das System zurückgegeben werden”, sagt der Produktionsleiter, der einen ganzen Eimer mit Stiften, Scheren, Namensschildern und vielen anderen unerwünschten Gegenständen als Beweis für den täglichen Fang ausstellt.

Neben der Sortierung der gereinigten Wäsche sorgt das Handling auch für eine höhere Qualität in der Produktion, da die Anzahl der Fehler auf ein Minimum reduziert wurde.

“Wir haben den Messwerten einen Behälter zugewiesen, in dem der Chip nicht erkannt wird oder in dem zwei Chips aus verschiedenen Waschkategorien zusammen registriert wurden, so dass wir die Wäsche nicht mischt. Deshalb haben wir in unserem Werk sechs Abteilungen für Uniformen. Wir sortieren alle weißen Hosen zusammen, alle dunklen Kleider und und so weiter. Trotzdem sind wir nicht an die Sortierung gebunden, falls wir unsere Produktion ändern müssen”, sagt Thomas Petersen.

Künstliche Intelligenz und Roboter machen Wäschereien smarter und sicherer

Der hochentwickelte Greifer von Inwatec’s Robot Separator berechnet den besten Greifpunkt der Kleidungsstücke.

Einige Routinen und Abläufe in den industriellen Wäschereien sind schwer, schmutzig und potentiell gefährlich, und darüber hinaus riskieren die Mitarbeiter Fehler bei der Ausführung sich wiederholender Aufgaben.

Deshalb kommen die mittlerweile ausgereiften Lösungen aus Robotern, künstlicher Intelligenz und Automatisierung ins Spiel.

Zu den Aufgaben, die am offensichtlichsten zu beseitigen sind, gehört das Sortieren und Handhaben von verunreinigten Wäscheartikeln. Mit moderner Technik ist es durchaus möglich, einen Aufbau zu erhalten, bei dem ein absolutes Minimum an menschlicher Interaktion erforderlich ist:

Die verschmutzten Kleidungsstücke können auf Förderbänder geladen werden, wo Roboter die Artikel einzeln aufnehmen, um sie einem Röntgenscanner zuzuführen, der unerwünschte, in den Taschen versteckte Gegenstände automatisch erkennt. Gleichzeitig registriert ein RFID-Chip-Leser das einzelne Kleidungsstück, um zu entscheiden, wie es für die weitere Handhabung im System sortiert werden soll.

All diese Aufgaben können von Mitarbeitern erledigt werden, die nur die Taschen der Kleidungsstücke entleeren müssen, die vom Röntgengerät ausgeschleust werden – und dafür sorgen, dass das System so läuft, wie es soll.

Die Künstliche Intelligenz des Röntgensystems erkennt automatisch Fremdkörper (z.B. Stifte) und sortiert das jeweilige Wäschestück aus.

Unendliche Möglichkeiten

Die Herausforderung bestand in letzter Zeit darin, Roboter so intelligent zu machen, dass sie all diese menschlichen Funktionen ersetzen, aber mit künstlicher Intelligenz ist es nun möglich, den Computer riesige Datenmengen analysieren zu lassen und dann Muster zu finden, die neue Möglichkeiten für die Wäschereibranche eröffnen.

Ein Beispiel könnten Systeme sein, die nur auf der Vision-Sortierung basieren. Dies ist sehr nützlich in Wäschereibetrieben, in denen die Kleidungsstücke nicht gekennzeichnet sind, da sie einen so geringen Wert haben, dass die Kennzeichnung als Business Case nicht sinnvoll ist.

Lesen Sie mehr: Die Zukunft rückt ein Stück näher nach Whangarei in Neuseeland

Die möglichen Geschäftsfälle in der Wäschereiwelt, die heute mit Hilfe von Automatisierung, Robotern und KI durchgeführt werden können, sind praktisch unbegrenzt.

Als Faustregel kann man sagen, dass, wenn eine typische Person eine geistige Aufgabe mit weniger als einer Sekunde Gedanke ausführen kann, wir sie wahrscheinlich entweder jetzt oder in Kürze mit KI automatisieren können.

Es besteht kein Zweifel, dass die menschlichen Mitarbeiter in den industriellen Wäschereien Arbeiten ausführen werden, die nicht so hart oder ermüdend sind wie heute, und sich mehr darauf konzentrieren, die Endverbraucher zu bedienen oder auf andere Weise Werte für das Unternehmen zu schaffen.

Die Zukunft rückt ein Stück näher nach Whangarei

Die Zukunft der industriellen Wäscherei hängt von Robotern und Automatisierung ab, und schließlich werden alle Akteure auf dem Markt in diese Richtung gehen müssen. So lautet die Prognose von Steve Baker, General Manager von Apparelmaster, Whangarei aus der gleichnamigen neuseeländischen Stadt.

“Wir müssen an ein Geschäftsmodell denken, das die Investitionen unterstützt, aber ich bin sicher, dass die nächsten wichtigen Schritte in unserem Geschäft darin bestehen, die physische Arbeit zu reduzieren und die interne Logistik in den industriellen Wäschereien zu automatisieren. Den ganzen Tag über Behälter und Wagen durch die Gegend zu schieben und Wäschestapel von einem Ort zum anderen zu transportieren, ist keine effiziente Arbeit für das Personal”, sagt Steve Baker.

Kürzlich reiste er zusammen mit einer Gruppe gleichgesinnter Kollegen und Vertretern von JENSEN und Inwatec durch Deutschland, Belgien, Norwegen und Dänemark, um zu sehen, wie die neuesten Maschinen in anderen Wäschereien eingesetzt werden. Steve Baker ist zuversichtlich, dass es auch in seinem Geschäft Potential für Verbesserungen gibt.

“Für uns ist die Reise von Neuseeland nach Europa ein Blick in die Zukunft und hilft uns, unsere Geschäftsentscheidungen mit bestimmtheit zu treffen. Es könnte leicht passieren, dass wir nicht über den Tellerrand unserer Insel hinausschauen, um unsere Geschäftsmöglichkeiten zu maximieren, wenn wir zu Hause im Südpazifik blieben und nichts von den besten Wäschereien der Welt lernen würden”, erzählt Steve Baker.

Neue Maschinen eröffnen neue Möglichkeiten

“Seit einigen Jahren verfolge ich die Entwicklung der neuen Technologie mit Röntgenscannern, Robotern und automatischer Sortierung bei Inwatec. In der perfekten Welt würden wir sofort in eine vollautomatische Produktionslinie investieren, aber wir müssen noch einige Kalkulationen machen und die Kosten-Nutzen-Gleichung für unsere Unternehmensgröße messen”, räumt der Geschäftsführer ein.

Apparelmaster Whangarei befindet sich im nördlichsten Teil Neuseelands und bedient das Gebiet auf der Inselspitze von “Cape Reinga” bis zum nördlichen Rand der Stadt Auckland. Den Kunden werden verschiedene Lösungen zur Vermietung von Arbeitskleidung und Linnen angeboten.

Die 80 Mitarbeiter kümmern sich im Mietservice um alles, was das Sortieren, Waschen, Reinigen und Reparieren sowie die Abholung und Auslieferung der Wäsche umfasst. Steve Baker glaubt, dass er die verfügbaren Hände durch den Einsatz neuer Technologien besser nutzen kann: “Unsere Firma ist nicht so groß, da wir 65 Tonnen pro Woche produzieren. Heute arbeiten wir allerdings 10 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Ein Upgrade in unserer Produktionsstätte würde es uns leichter machen, neue Projekte anzunehmen ohne teure Nachtschichten zu machen”, sagt er.

Physische Aufgaben werden allmählich abgebaut.

Neben der möglichen Effizienzsteigerung ist Steve Baker auch sehr daran interessiert, die Arbeitsbedingungen bei Apparelmaster Whangarei für die Mitarbeiter attraktiver zu gestalten. “Die Vorschriften in Europa sind strenger als in Neuseeland, aber ich denke, dass wir Lösungen finden müssen, wie wir all die schweren manuellen Aufgaben in Zukunft loswerden können. Glücklicherweise bin ich mir sicher, dass die Technologie an einen Punkt kommt, an dem dies möglich sein wird.”

“Wir haben viel körperliche Arbeit in unserer Wäscherei, und es ist hart und ermüdend. Dies ist nicht gefährlich, aber es ermüdet unsere Angstellten, daher sin Automatisierung und Roboter von Nöten, um die Wäscherei zu einem besseren Arbeitsplatz zu machen”, sagt er.