Röntgenlösung spart Zeit bei Victor Vask

Bevor sie in der dänischen Wäscherei Victor Vask sortiert werden, durchlaufen alle eingehenden Kleidungsstücke den ODIN-Röntgenscanner. 

Die manuelle Inspektion der Taschen von Arbeitskleidung ist in vielen Wäschereien ein kostspieliger und zeitraubender Prozess. So auch im Unternehmen Victor Vask, welches die dänische Insel Bornholm bedient. Deshalb zögerte Geschäftsführer und Inhaber Kenn Ivan Kjellberg nicht, als er eine Alternative fand: 

“Unser vorheriger Prozess der Sortierung von verschmutzter Kleidung war sehr arbeitsintensiv. Unser Ziel war es, nicht mehr jede einzelne Tasche mit den Händen zu überprüfen. Einerseits dauert es unglaublich lange, Taschen manuell zu überprüfen, und gleichzeitig müssen wir vermeiden, dass Mitarbeiter durch Nadeln, Scheren oder andere scharfe Gegenstände, die sich in den Taschen verstecken, verletzt werden. Kleinere Unfälle wären uns fast passiert, aber mit dem neuen Setup können wir das nun vollständig vermeiden. Heute scannen wir die Kleidungsstücke, bevor wir sie sortieren”, sagt Kenn Ivan Kjellberg über den Röntgenscanner, den Victor Vask bei Inwatec in Odense gekauft hat.

Kostspielige Fehler können vermieden werden.

Zu den Kunden von Victor Vask gehören unter anderem das Regionalkrankenhaus Bornholms, die häusliche Pflege, Molkereien, die Fischereiindustrie, die Verteidigung und der Zivilschutz. Das bedeutet, dass die Taschen der Arbeitskleidung gefährliche, aber auch harmlose Gegenstände, die die Kleidung während des Waschvorgangs möglicherweise beschädigen, enthalten können.

“Unsere größte Sorge sind Stifte und Permanente-Marker, die sich in Taschen befinden könnten. Es kann schnell DKK 10.000 (1.339 €) an Wiederbeschaffungswert kosten, um die beschädigten Kleidungsstücke zu ersetzen. Außerdem haben wir Verwaltungskosten und Kosten für die Nachwäsche. Insgesamt würde ich schätzen, dass ein übersehener Kugelschreiber uns leicht 11.000 DKK (1.475 €) kosten könnte”, schätzt Kenn Ivan Kjellberg.

Der Wäschereibesitzer nennt drei Parameter als entscheidende Faktoren für die Anschaffung eines Röntgengerätes durch Victor Vask:

“Unsere Investitionen erfolgen in erster Linie aus wirtschaftlichen und arbeitsrechtlichen Gründen. Aber es gibt auch einen Umweltaspekt, denn das Röntgengerät kann uns davor bewahren, 100 Kilo beschädigte Kleidung wegzuwerfen, wenn wir Stifte in den Wäschereimaschinen vermeiden. Und dieser Teil ist uns ebenso wichtig”, betont er.

Nach der Installation des neuen Systems wird der Leuchttisch nur noch zum Entwirren der ankommenden Kleidungsstücke verwendet. Die Taschen prüft das Röntgengerät automatisch.

Technologie ebnet den Weg für Entwicklungen

Das Röntgengerät von Victor Vask wird manuell befüllt und die Kleidungsstücke werden dann manuell sortiert, sobald sie den Scanner passiert haben. Kenn Ivan Kjellberg sagt, dass die aktuelle Wäschereiproduktion eine Investition in die automatische Sortierung vorerst nicht rentabel macht, sondern dass sie eine mögliche Erweiterung in der Zukunft darstellt.

Der Geschäftsführer erklärt, dass er und seine Kollegen das Entwicklungspotenzial des Marktes stets im Auge behalten. Aus diesem Grund hatte er sich an den Geschäftsführer von Inwatec, Mads Andresen, gewandt.

“Bei Victor Vask investieren wir gerne in neue Technologien, die die Produktions- und Arbeitsbedingungen verbessern. Als ich über die Lösung von Inwatec las, kontaktierte ich Mads, um herauszufinden, ob wir davon profitieren könnten. Das war im Herbst 2018. Kurz darauf besuchte uns Mads mit einem Kollegen vor Ort und auch ich reiste nach Odense, zusammen mit zwei Mitarbeitern, die die Maschine dann gleich einmal testen konnten. Sie waren auch sehr positiv, was unsere Entscheidung erheblich erleichterte”, sagt Kenn Ivan Kjellberg.


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